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	<title>Kommentare zu: Primum nil nocere</title>
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	<description>Angewandte Evidenzbasierte Medizin</description>
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		<title>Von: Patricia</title>
		<link>http://www.ebm-anwender.de/55/primum-nil-nocere/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 09:10:18 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessanter Artikel.Ich damit vollkommen einverstanden.Danke f&uuml;r die Infos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessanter Artikel.Ich damit vollkommen einverstanden.Danke f&uuml;r die Infos.</p>
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		<title>Von: Thomas Klüh</title>
		<link>http://www.ebm-anwender.de/55/primum-nil-nocere/comment-page-1/#comment-61</link>
		<dc:creator>Thomas Klüh</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 10:15:15 +0000</pubDate>
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		<description>Wie kann man denn eigentlich diese Regel (first do no harm) mit Sch&ouml;nheitsoperationen in Einklang bringen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man denn eigentlich diese Regel (first do no harm) mit Sch&ouml;nheitsoperationen in Einklang bringen?</p>
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		<title>Von: Günter Schütte</title>
		<link>http://www.ebm-anwender.de/55/primum-nil-nocere/comment-page-1/#comment-55</link>
		<dc:creator>Günter Schütte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 21:05:30 +0000</pubDate>
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		<description>Eine kleine, aber nicht unwichtige Erg&auml;nzung: Beide Studien beziehen sich auf Typ II - Diabetiker, die kein Insulin spritzen.

Es gibt ja nach langj&auml;hrigem Verlauf oder in besonderen Situationen wie Schwangerschaft etc. manchmal Situationen, in denen eine Einstellung auf (intensivierte) Insulintherapie erforderlich ist.

Ansonsten wundert mich das Ergebnis nicht besonders, eher bin ich erstaunt, dass die BZ-Selbstmessung die BZ-Einstellung nicht deutlicher verschlechtert. H&auml;ufig erlebe ich es n&auml;mlich, dass Patienten, deren Diabetes Typ II mit Tabletten behandelt wird, zu waghalsigen Man&ouml;vern greifen, wenn sie ihren Blutzucker - aus welchen Gr&uuml;nden auch immer - selbst messen. Manchmal werden Tabletten weggelassen, weil der Zucker zu niedrig scheint oder die doppelte Menge eingenommen, weil er als zu hoch eingesch&auml;tzt wird. Angesichts der langen Halbwertzeiten der oralen Antidiabetika sind das mutige Entscheidungen, die weitaus &ouml;fter glimpflich ausgehen, als ich glauben kann.

Leider f&uuml;hre ich einen anhaltenden Kampf mit vielen Typ II Diabetikern um die BZ-Selbstmessung. Angesichts der gegenw&auml;rtigen (Angebots-)Situation in unserem Gesundheitswesen f&uuml;hlen sich viele Typ II Diabetiker v&ouml;llig unterversorgt, wenn sie nicht vom Diabetologen betreut werden.

Der f&uuml;hrt gnadenlos und abseits jeder Evidenz die BZ-Messung auch beim oral eingestellten Erwachsenendiabetes ein. Und wie soll ich das dem Patienten wieder ausreden?

Bisher reichte meine psychische Spannkraft als Landarzt noch, langsam wird sie von Tag zu Tag schlechter.

Den letzten Schlag erhielt sie k&uuml;rzlich, als ich in der Presse las, dass Ulla Schmidt teure Pr&auml;parate nur noch von Spezialisten und nicht mehr von Haus&auml;rzten verschreiben lassen m&ouml;chte.

Na dann gute Nacht, EbM! BZ-Selbstmessung geh&ouml;rt dann zum Standard, gegen jede Evidenz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine, aber nicht unwichtige Erg&auml;nzung: Beide Studien beziehen sich auf Typ II &#8211; Diabetiker, die kein Insulin spritzen.</p>
<p>Es gibt ja nach langj&auml;hrigem Verlauf oder in besonderen Situationen wie Schwangerschaft etc. manchmal Situationen, in denen eine Einstellung auf (intensivierte) Insulintherapie erforderlich ist.</p>
<p>Ansonsten wundert mich das Ergebnis nicht besonders, eher bin ich erstaunt, dass die BZ-Selbstmessung die BZ-Einstellung nicht deutlicher verschlechtert. H&auml;ufig erlebe ich es n&auml;mlich, dass Patienten, deren Diabetes Typ II mit Tabletten behandelt wird, zu waghalsigen Man&ouml;vern greifen, wenn sie ihren Blutzucker &#8211; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &#8211; selbst messen. Manchmal werden Tabletten weggelassen, weil der Zucker zu niedrig scheint oder die doppelte Menge eingenommen, weil er als zu hoch eingesch&auml;tzt wird. Angesichts der langen Halbwertzeiten der oralen Antidiabetika sind das mutige Entscheidungen, die weitaus &ouml;fter glimpflich ausgehen, als ich glauben kann.</p>
<p>Leider f&uuml;hre ich einen anhaltenden Kampf mit vielen Typ II Diabetikern um die BZ-Selbstmessung. Angesichts der gegenw&auml;rtigen (Angebots-)Situation in unserem Gesundheitswesen f&uuml;hlen sich viele Typ II Diabetiker v&ouml;llig unterversorgt, wenn sie nicht vom Diabetologen betreut werden.</p>
<p>Der f&uuml;hrt gnadenlos und abseits jeder Evidenz die BZ-Messung auch beim oral eingestellten Erwachsenendiabetes ein. Und wie soll ich das dem Patienten wieder ausreden?</p>
<p>Bisher reichte meine psychische Spannkraft als Landarzt noch, langsam wird sie von Tag zu Tag schlechter.</p>
<p>Den letzten Schlag erhielt sie k&uuml;rzlich, als ich in der Presse las, dass Ulla Schmidt teure Pr&auml;parate nur noch von Spezialisten und nicht mehr von Haus&auml;rzten verschreiben lassen m&ouml;chte.</p>
<p>Na dann gute Nacht, EbM! BZ-Selbstmessung geh&ouml;rt dann zum Standard, gegen jede Evidenz.</p>
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		<title>Von: Nicht schaden</title>
		<link>http://www.ebm-anwender.de/55/primum-nil-nocere/comment-page-1/#comment-51</link>
		<dc:creator>Nicht schaden</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:43:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Primum nil nocere :: EbM-Anwender - Blog und Forum f&#252;r angewandte Evidenzbasierte Medizin [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Primum nil nocere :: EbM-Anwender &#8211; Blog und Forum f&#252;r angewandte Evidenzbasierte Medizin [...]</p>
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		<title>Von: Christian Lerch</title>
		<link>http://www.ebm-anwender.de/55/primum-nil-nocere/comment-page-1/#comment-50</link>
		<dc:creator>Christian Lerch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:10:06 +0000</pubDate>
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		<description>Und man kann den Faden noch weiter spinnen. Nicht nur Schulungen, auch Empfehlungen/Beratungen k&ouml;nnen unerw&uuml;nschte Wirkungen haben. Bedenkt man die Zahl der (oft unaufgeforderten) Empfehlungen im Arzt-Patienten-Kontakt, ist Rationalit&auml;t erst recht gefordert. Plausibilit&auml;t ist eben auch kein Ersatz f&uuml;r Nutzen-Schaden-Untersuchungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und man kann den Faden noch weiter spinnen. Nicht nur Schulungen, auch Empfehlungen/Beratungen k&ouml;nnen unerw&uuml;nschte Wirkungen haben. Bedenkt man die Zahl der (oft unaufgeforderten) Empfehlungen im Arzt-Patienten-Kontakt, ist Rationalit&auml;t erst recht gefordert. Plausibilit&auml;t ist eben auch kein Ersatz f&uuml;r Nutzen-Schaden-Untersuchungen.</p>
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