Übersicht: Alternative Pubmed-Oberflächen

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Pubmed-LogoEs gibt eine schwer zu überblickende Vielfalt alternativer Suchoberflächen zu Pubmed mit teils sehr interessanten Möglichkeiten.
David Rothman hat auf zwei Übersichtsarbeiten dazu hingewiesen [1, 2]: ein Poster von Isabel de Kaenel mit prägnanten Kurzbeschreibungen und ein weiteres Poster mit Handout und Webseite von Margaret Henderson.
Ich nutze hin und wieder GoPubMed um zu Themen die wichtigen Journals und wichtige Autoren zu finden. Kollegen mit Berührungsängsten vor dem Englischen empfehle ich gelegentlich BabelMeSH. Cell Phone Number Trace

Leitliniensuche mit Pubgle

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Es gibt eine neue Leitliniensuchmaschine: Pubgle. Das Ganze ist ein unprätentiöses Web 2.0-Mashup aus Pubmed, eine Leitlinien-Suchstrategie und Google. PubGle
Nach Eingabe des Suchbegriffes wählt man eine spezifische („Search 1“) oder sensitive („Search plus“) Suchstrategie aus. Pubgle durchsucht dann Medline und gibt die ersten Treffer zurück. Häufig steht man ja dann vor dem Problem, den Volltext zu beschaffen wenn er nicht verlinkt ist. Hier hilft Pubgle, indem es eine Google- oder Yahoo-Suche nachschaltet und auch hier die Suchergebnisse selber verwaltet. Als letzten Schritt kann man den richtigen Treffer markieren, so daß sich der nächste Sucher nicht wieder durch Google wühlen muß.
Funktioniert – nur schade, daß sich die spanischen Autoren wenig Mühe mit der Übersetzung gegeben haben und sich hinter nicht funktionierenden EMail-Adressen verstecken.

Schnelle Suche

Dienstag, 04. Dezember 2007

Die Literatursuche ist oft steinig. Spezialisierte Suchmaschinen können da helfen.
TRIP database Die Tripdatabase ist eine solche. Nach Eingabe der englischen Suchbegriffe erhalten Sie die Suchergebnisse übersichtlich gruppiert in Evidenzbasierte Übersichtsarbeiten putty https://phonefindservice.info , Leitlinien (sortiert nach Herkunft), Online-Lehrbücher (wie eMedicine und Ganfyd) und auf Wunsch auch vorgefiltertet Suchergebnisse aus PubMed.
In der Praxis findet man bei allgemeinen Problemen oft eine Antwort in den (meist qualititiv hochwertigen) englischen Leitlinien, frischt in den eTextbooks schnell eventuelle Wissenslücken zur Grunderkrankung auf und schaut dann bei spezielleren Fragen nach Systematic Reviews.